Bremsbleche fertig verschnibbelt

Die letzten Tage habe ich mich weiter um das Drama um die Bremsbleche gekümmert. Zwischenzeitlich bin ich der Meinung, dass ich das ganze viel zu kompliziert angegangen bin, aber dazu tendiere ich generell 😉

Jedenfalls habe ich als finale Lösung den Steg, auf dem der Bremsbacken sitzt, einfach gekürzt, sodass die eigentliche Nut an der Stelle einfach nicht mehr existent ist. Da der Sattel sehr nahe an der ehemaligen Nut sitzt, denke ich, dass die Abdichtung gegen Dreck und Steinchen trotzdem weiterhin gegeben ist.

Meine tolle Lösung für die andere Seite, wie das viel einfacher zu bewerkstelligen wäre, hat leider auch nicht gefruchtet. Ursprünglich dachte ich, der Platz würde ausreichen, wenn ich einfach den äußeren Steg zusammen mit der Vertiefung weg schneiden und den inneren Steg mit dem Blech verschweißen würde.

Leider reicht das nicht, wie ich nach Probieren erleben durfte. Also musste ich die rechte Seite im Prinzip genauso ausgeführt werden wie die linke.

Dann habe ich mich erneut auf die Suche der beiden Stopfen für die Achsschwingen gemacht und bin tatsächlich fündig geworden. Demnach konnte ich endlich mit meiner Druckbecherpistole eine ordentliche Portion Fluid Film Hohlraumversiegelung in die Achsteile schießen.

Schließlich habe ich die Bremsbleche montiert und mich an das Einziehen der Radnaben gemacht. Das hat einiges an Sucherei im Fundus unserer Autowerkstatt bedurft, da einen passenden Einzieher zu finden. Schließlich hatte ich Erfolg und mir was passendes zusammen gestellt.

Eigentlich hätte ich heute mit der Achse hinten fertig sein wollen. Dummerweise habe ich mir beim Einziehen der rechten Radnabe ordentlich den Kopf an der hinteren Kante vom Radlauf unten angeschlagen. Ergebnis: Notfallaufnahme im Spital und zwei Stiche genäht … das hat mich um zwei Stunden im Zeitplan zurück geworfen 😉 Aber alles nicht so schlimm.

Morgen kann ich dann hoffentlich die Achse hinten fertig machen.

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